Generation Y

Drei Generationen treffen mit verschiedenen Ausrichtungen, Lebensphilosophien und Wertesystemen aufeinander. Die Menschen in den Unternehmen kennen die Ursachen der Probleme nicht und stehen dem ratlos gegenüber. So sind Feindseligkeiten, Mobbing und Schikanen an der Tagesordnung. Das führt in erster Linie zu innerer Kündigung oder Fluktuation. Nachfolgend aber zu Krankheit und/oder Depression.
Dabei ist es so einfach: Menschen müssen wissen und verstehen, ganz nach der alten Weisheit: Problem erkannt, Problem gebannt.
Das Bihlmaier Institut hat eine leicht anwendbare Technik für das zwischenmenschliche Miteinander entwickelt, mit der einerseits das Verhalten und der Charakter des anderen verstanden werden kann und andererseits auch die eigene Reaktion darauf selbst verständlich reflektiert wird. 
Verständnis statt Verurteilung
Alles was wir nicht verstehen, verurteilen wir – meist negativ. Im Umkehrschluß bedeutet das im Verstehen liegt grundsätzlich der erste Schritt der Veränderung. 
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Generation Boomer (Kriegsende bis Anfang der sechziger Jahre)
Diese Generation hat, geprägt von den ‚fleißigen‘ Eltern, die Arbeit in den Lebensmittelpunkt gestellt. Die Arbeit deckt eine Vielzahl an Bedürfnissen ab. Häufig ist ein Leben ohne Arbeit nicht lebenswert und mit enormen Existenzängsten verbunden. Der ‚Workoholiker‘ ist von dieser Generation geschaffen worden. Diese Generation braucht einen ganz individuellen Umgang in Veränderungsprozessen oder mit heranreifenden Folgegenerationen die mit ‚Ablösung‘ droht. Generation X (Anfang der Sechziger bis Anfang Achtziger)
Ehrgeizige und ambitionierte Karrieremenschen zeichnet diese Generation aus. Individualität, aber auch Ellbogen,  Karriere und Einkommen. Arbeit als Mittel zum Zweck, um mittel- oder unmittelbar die Bedürfnisse abzudecken.

Generation Y (Anfang Achtziger bis Millenium)
Die Millenials setzen den Sinn der Arbeit und die Möglichkeit sich selbst zu verwirklichen in den Vordergrund und über das Einkommen. Work-Life-Balance, am besten grenzenloses Überschneiden von Arbeit und Privatleben. Erfüllte und abwechslungsreiche Freizeitgestaltung. Erste Generation die auch online, also ohne physische Präsenz arbeiten und zurecht kommen kann.

Die Generation Z (Mitte Neunziger bis ca 2010)

Die erste Generation, die mit IT  aufgewachsen ist, hat einerseits ein geprägtes Selbstverständnis im Umgang damit und in der Persönlichkeit ein stark ausgeprägtes Bedürfnis an Anerkennung und Selbstdarstellung. Die vorherigen Generationen müssen lernen, wie man mit diesen Menschen umgeht.

Jede Generation hat Stärken  – gemeinsam ist man am Stärksten

Aufgrund der verschiedenen Werte und Lebensphilosophien kooperieren diese Generationen oft nur schwer. Für die älteren Generationen stellen die jungen häufig eine Bedrohung dar. Die Qualifizierung und die Weitergabe an Know How wird deshalb häufig blockiert.

Gleichzeitig findet ein zunehmender Fachkräftemangel statt, so dass Unternehmen um die Talente der Generation y und Z zu kämpfen beginnen. Die Qualität der Unternehmenskultur entscheidet zukünftig, wer kommt und wer bleibt.

„Corporate Social Responsibility“ soll den Arbeitsplatz für alle Generationen lebenswert und lohnenswert machen. Allerdings gehen manche Unternehmen sogar soweit und legen kostenintensive Sozialpläne auf und verabschieden die älteste Generation in den Ruhestand. Dieses Konzept entsteht aus einem Irrtum und Mangeldenken und wird dem Wirtschaftssystem in naher Zukunft, durch die steigende Lebenserwartung, zum Verhängnis.

Gerade diese Generation liese sich mit der richtigen Methode ideal in Veränderungsprozesse einbinden. Der wichtigste Vorteil besteht nämlich darin, dass langjährig erarbeitetes Know-how erhalten bleibt und diese Generation auch mit Fähigkeiten und Kompetenzen, die aus Erfahrungen resultieren, wertvoll sind. Wird ein ausgewogenes Zusammenspiel der Generationen erreicht, steigt die Produktivität sogar.

Wir betreuen diesen Prozess von der eingehenden Analyse bis zur Lösung.