Kinder des Systems

Sicher haben Sie sich schon mal gefragt, wie es sein kann, dass Menschen so unglaubliche Dinge tun. Zum Beispiel die Selbstmordanschläge im Nahen Osten oder wenn wir in unserer Zeitgeschichte zurückgehen: Wie konnte es passieren, dass im dritten Reich eine ganze Nation so bösartig und kriegerisch war und diese Feindseligkeit noch heute in der Kultur steckt? Oder in Amerika die Menschen den Schwarzen gegenüber und zuvor den Indianern? Oder in Australien gegenüber den Aborigines?

Das Interessante ist: niemand fühlt sich böse und niemand im Unrecht. Jeder findet das Abartige und ‚Böse’ nur bei anderen. Wie kommt das? Dieses Phänomen ist auf die ‚Programmierung’ des limbischen Systems zurückzuführen. Man geht ja davon aus, dass der Mensch unbewusst alles negativ Empfundene verhindert und alles Positive anstrebt. Darauf wurde ja auch die Mentale Resonanz Methode aufgebaut, indem Destruktives gelöst wurde.

Wenn das aber immer und grundsätzlich so wäre, würde es weder Unrecht noch Böses geben. Die Erklärung finden wir im limbischen System. Denn dort gibt es eine Funktion, die dem gesunden Menschenverstand und dem Unterscheiden von Positiv und Negativ übergeordnet ist: Priorität hat alles, was zur Belohnung & Anerkennung führt und verhindert wird, was Ablehnung und Bestrafung mit sich bringt.

Diese Systematik wird landläufig völlig unterschätzt und kaum jemand findet sich darin wieder. Alle denken ‚Ja ja die anderen sind doof genug – aber ich nicht’  Und genau das macht es zu so einem mächtigen Instrument und 98% der Menschen zu Marionetten. Wie heißt es in einem Lied: Alle finden es doof und jeder macht mit.

Das macht es, dass die ganze Welt zuschaut, wie die Menschheit mit 180 gegen die Wand fährt und niemand fühlt sich verantwortlich und niemand tut etwas dagegen. Jeder flüchtet sich auf seine Oase und schaut, dass er seine Schäfchen im Trockenen hat und redet sich sein eigenes Wirken schön.

Ja, das individuelle Belohnungssystem wird bedient, wenn wir Party machen, wenn wir uns einen tollen Urlaub leisten können, wenn was aus uns wird, wenn wir lecker essen und trinken können und mit unserem schönen Auto flanieren. Wir ärgern uns über Politiker, weil jeder von denen nur nach sich schaut und es keinen mehr gibt, der wirklich für das Wohl aller einsteht – dabei sind wir alle so. Es ist nur der Spiegel der Gesellschaft. Und keiner fühlt sich verantwortlich und imstande, etwas zu verändern.

Wenn wir unseren Spiegel ändern wollen, müssen wir uns ändern, indem wir das eigene Gefängnis erkennen. Wir brauchen keine weiteren Techniken, wie wir noch mehr verkaufen können, wie wir noch effektiver produzieren und noch mehr Geld verdienen.

Wir benötigen Techniken, die uns helfen das geistige Konstrukt zu befreien, um als Menschheit überhaupt zu überleben. Dazu bedarf es, sich erst einmal zuzugestehen, Teil eines Problems zu sein. Daran scheitern schon die meisten.

In diesem Sinne: Befreie Deinen Geist!