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Liebe Leserinnen & Leser!

Heute morgen habe ich eine Geschichte gelesen, die man von der Sache her so jeden Tag lesen und hören kann:

Ein Landwirt fährt mit seinem PKW nach Hause. Um seinen Hof zu erreichen, muss er einen Feldweg fahren, der nur für Anlieger frei ist. Dabei hat er eine Begegnung mit einem Radfahrer. Beide übrigens 46 und 47 Jahre alt. Der Radfahrer ist erbost und reißt dem Landwirt beim Vorbeifahren vorsätzlich den Spiegel ab. Der Landwirt nimmt die Verfolgung auf und bringt den Radfahrer durch eine Kollision zu Fall. Die Herren prügeln aufeinander ein und der Landwirt verliert dabei 2 Zähne. Witzig, wenn der wahre Grund nicht so traurig wäre.

Diese wahre Begebenheit ist Sinnbild unserer aktuellen gesellschaftlichen Mentalität. Jeder fühlt sich im Recht und niemand interessiert sich für die Belange des anderes. Niemand interessiert sich dafür warum der andere so handelt oder so denkt. Und niemand stellt sich und seine Einstellung Infrage, stattdessen wird die eigene Einstellung sogar mit Gewalt verteidigt. Wie bedroht müssen sich die Menschen fühlen, wenn sie sich ständig verteidigen wollen?

Die Fähigkeit zu diskutieren und die eigene Meinung zu korrigieren geht gegen null, stattdessen fühlt sich jeder genötigt, sich mitzuteilen und zu behaupten.

Wenn eine ganze Gesellschaft aus Menschen besteht, die sich nicht mehr austauschen können und niemand seine Meinung korrigieren kann; sagt mal, wo führt das hin? Technisch entwickeln wir uns ständig weiter, was ist mit der geistigen und emotionalen Entwicklung?

Und Entschuldigung, dass ich das so deutlich ausspreche: es wäre genau die Aufgabe der vielen Coaches, die es inzwischen gibt, für ein entsprechendes Bewusstsein zu sorgen, stattdessen ist genau das Gegenteil der Fall. Primär steht der eigene materielle Existenzkampf im Vordergrund, wer das bessere Marketing hat, hat Erfolg und entsprechend wird die ganze Kreativität für das Marketing eingesetzt, statt für Inhalte und die Entwicklung der Inhalte. Für den eigenen Profit ist sogar jedes Mittel recht. Wenn ich oft höre, welchen Unsinn manche Lehrer vermitteln: Gestern war bei Scobel in 3Sat ein Philosoph, da ging es um ‘Vertrauen’. In seinen Ausführungen wurde klar, dass dieser Mensch, der sich Experte nennt, Vertrauen von Hoffnung nicht unterscheiden kann, also Äpfel von Birnen. Wenn das unsere Experten sind, ist es kein Wunder.

Um es auf den Punkt zu bringen: Das System hat versagt! Wieder einmal scheitert es und zwar an Egoismus, an Gier und an Feindseligkeit, Mißgunst und Mißtrauen.

Und wie entsteht das, was ist die Ursache? Minderwertigkeit, Mangel und innerer Konflikt und Bedrohung. Die Lösung wäre tatsächlich Selbstliebe, Fülle, innerer Frieden und Vertrauen. Und genau da liegen die Irrtümer:

Wer nicht weiß was Selbstliebe ist, verwechselt Egoismus damit.
Wer nicht weiß was echte Fülle ist, verwechselt das Kompensieren des Mangels durch Materielles und Geld.
Wer nicht weiß, was Frieden ist, verwechselt Selbstgerechtigkeit mit Frieden mit sich selbst.
Und wer nicht weiß was Vertrauen ist, verwechselt Ignoranz und Realitätsverzerrung mit Vertrauen.

Solange die Anführer, die Bosse und die Lehrer unserer Gesellschaft ihre unentdeckte Minderwertigkeit und den eigenen Mangel in ihrem Streben und mit ihrem Erfolg kompensieren und ihre inneren Konflikte durch wirtschaftlichen Wettkampf und Ausbeutung leben, wird es keine Veränderung geben.

Veränderung wird es erst geben, wenn sich die Menschen verändern, so dass wir eines Tages andere Werte und andere Mentalitäten in unseren Unternehmen und Kommunen leben. Es braucht Menschen die an sich arbeiten und die Voraussetzungen bei sich schaffen, um dann ihren Mitmenschen wirklich zu helfen. Wir brauchen nicht noch mehr Coaches die Egoismus, Materialismus und Selbstgerechtigkeit fördern, wir brauchen Coaches, die es verstehen und die persönliche Größe haben, um echte Veränderungen zu bewerkstelligen. Menschen, die bereit sind, dem Wohle des Ganzen zu dienen.

Wer mitmachen will und selbst noch Unterstützung benötigt:

Schau Dir unsere Video Podcast Lean Coffee mit Gaby Allendorf an. Vielleicht ist auch für Dich die ein oder andere Erkenntnis dabei. Hast Du etwas zu sagen, dann sei als Gesprächspartner mit dabei. Schreib mir einfach. Oder willst Du bei Dir ein Lean Coffee einrichten und Dich unserer Idee eines niveauvollen Austausches anschließen?

OptiLimb ist nach wie vor eine einzigartige Möglichkeit die Menschen dort abzuholen, wo sie stehen, um sie für sich und für Coachings zu gewinnen. Schließlich kompensieren 80% der Menschen ihre Themen mit Essen und Trinken. Jeder Coach, der sich mehr Menschen wünscht, denen er helfen kann, sollte sich diese Idee anschauen. Aber bitte nicht, um Deinen Egoismus zu leben, sondern um wirklich etwas zu bewegen.

Für Selbständige und Freiberufler, die sich in dieser Zeit alleine fühlen und Unterstützung suchen, bieten wir ein interaktives eBook. Interaktiv, weil es den Lesern die Möglichkeit gibt mitzuwirken und Fragen zu stellen. In der schnelllebigen Zeit macht ein gedrucktes Buch keinen Sinn, denn täglich gibt es neue Infos. Wir machen aus Euren Themen und Fragen neue Kapitel und so wächst das eBook ständig zu einem echten Begleiter und Leitfaden. Mit dem Erwerb können alle erweiterten Auflagen immer wieder kostenlos herunter geladen werden.

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Und entsprechend der Veränderungen entwickelt sich auch die Mentale Resonanz Methode ständig weiter. Wenn Du Lust hast endlich einmal oder wieder einmal an der Basisausbildung mitzumachen: wir dürfen wieder!!! Von Freitag den 19.6. bis Sonntag, 21.6. arbeiten wir intensiv an diesen Themen und an uns. Es wird ein Feuerwerk für jeden Teilnehmer. Das Datum haben wir ganz bewusst so gewählt, denn am 21.6. ist Sonnenwende und das Leben der Teilnehmer wird sich nach dieser Ausbildung phänomental ändern: Selbstliebe statt Egoismus, Fülle statt Materialismus und Frieden statt behaupten müssen. Wir sind 3 Tage im neuen Panoramahotel, einem ganz besonderen Ambiente. Als Wiederholer und wenn ihr gerade knapp bei Kasse seid, sprecht uns an und lasst uns einen Weg finden.

Übrigens die Neue Zeit wird genau von den Menschen bestimmt werden, die neue Wege finden. Die es schaffen, über die Begrenzungen des Bisherigen hinauszudenken und Neues erschaffen – und zwar nicht nur in der Technologie, vielmehr im Geistigen und Gesellschaftlichen.

Liebe Grüße aus Waldenburg und ein schönes Wochenende

Jutta & Ralf Bihlmaier

Kein Stein wird auf dem anderen bleiben, schrieb ich schon im letzten Newsletter. Dass der ‚wind of change‘ so schnell über den Globus fegt, hatte ich an der Stelle allerdings nicht gedacht. Aber wie geht es weiter?

Ganz pragmatisch: bis Ende des Monats spitzen sich sowohl die wahrgenommene Lage als auch die Einschränkungen weiter zu.  Das bleibt so bis Ostern. Dann entspannt sich die Situation allmählich. Aber was ist dann? Kehren wir einfach zu unserem normalen Alltag zurück?

Die Erfolgs- und Motivationstrainer rüsten sich bereits, um dann, wenn der Spuk vorbei ist, mit neuen Kräften noch mehr zu powern, noch mehr zu bewirken und zu erreichen. Dabei machen sich einige von ihnen in die Hose aus Angst, sie könnten den bisherigen Erfolg nicht reproduzieren und feuern deshalb ihre Community jetzt schon mittels Online-Angeboten an, um auch aus dieser Krise Profit schlagen zu können. Wer jetzt in Geld denkt, denkt immer in Geld.

Ich kann das gut verstehen, wenn bisher die gesamte Sicherheit und der ganze Selbstwert aus den materiellen Erfolgen geschöpft wurde. Dann bricht jetzt tatsächlich etwas in einem zusammen, nämlich die Illusion, die man die ganzen Jahre aufgebaut hat. Veranstaltungen und Seminare fallen aus. Die Veranstalter wehren sich die Teilnahmegebühren zurück zu bezahlen, obwohl sie Millionen auf dem Konto haben. Zeigt es nicht, worum es den Menschen die ganze Zeit nur geht? Um den Versuch, mit Geld Sicherheit und Selbstwert zuschaffen . Diese ‚Stehaufmännchen‘ laufen jetzt zur Höchstform auf, denn sie sind den Kampfmodus gewohnt, sie kennen nichts anderes und werfen ihre Marketing- und Propagandainstrumentarien an, weil ihre emotionale Existenz gefährdet ist. Wann merken sie, dass es das, was sie suchen, im Außen nicht gibt, dass es nur eine Illusion ist und ein Aufschub. Wann erkennen sie ihren eigenen Kampf, der übrigens ein Kampf gegen sich selbst, gegen ihr wahres Wesen ist und wann sind sie des Kampfes überdrüssig? Wann reicht es?

Weder die wahre Größe noch Sehnsucht liegen im materiellen Erfolg. Wie deutlich zeigt uns die Gegenwart genau das, nämlich dass es eine Illusion ist, ein Kartenhaus, das ganz schnell zusammen fallen kann.

Ich glaube aber, es geht gerade um etwas ganz anderes. Einerseits müssen wir uns auch in dieser Situation bewusst machen, dass uns nichts geschehen kann, was wir nicht selbst in irgendeiner Weise verursacht haben bzw. für das wir ein Resonanzfeld haben.

Global betrachtet ist die jetzige Situation also die Manifestation  der kollektiven Absicht nach Veränderung. Fast jeder war sich bewusst, dass es so nicht hätte weitergehen hätte können. Und die meisten von uns sehnten sich schon lange nach einer großen Veränderung. Und „la voila – Euer Wunsch ist mir Befehl!“, tönt es aus der Unendlichkeit des Universums. Die ist die Realität immer die Projektion unseres Geistes, auch in der gegenwärtigen Lage. Natürlich gibt es im sozialen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben zunächst negative Begleiterscheinungen, die sich niemand gewünscht hat. Aber ist das nicht immer so, wenn Umbrüche erfolgen? Denn wie sollen große Veränderungen stattfinden, wenn sich nichts verändert?

Und jetzt stellt sich die Frage, was macht die Situation mit Dir? Diejenigen, die ihre Ängste und die ganze Identifikation im Außen gesucht und kompensiert haben, jene werden nun mit eben diesen Ängsten konfrontiert und schnell lassen sie sich etwas einfallen, um eben neu zu kompensieren – und ihre Gurus stehen bereits mit Ideen parat.

An ihren Taten werdet ihr sie erkennen – natürlich suchen alle in dieser Situation ihre Möglichkeit, ihre Absichten zu verwirklichen und schmieden neue Pläne. Gerade bei den Politikern ist es offensichtlich:. Die Union steht mit einem Mal wieder in der Machtzentrale und gewinnt all die verlorenen Stimmen zurück – wie gut, denn es hatte ordentlich gebröckelt. Ja und gerade jetzt lassen die Politiker ihre Muskeln spielen. wie nie zuvor.  Das imponiert vielen unserer Mitmenschen, die selber angesichts dieser Macht und Kampfbereitschaft in die Ohnmacht oder in den Widerstand gehen. Ganz nach den jeweiligen Mustern und Ängsten. Ich glaube aber, wir dürfen die Politiker nicht überschätzen. Die meisten sind selbst Teil einer kollektiven Entwicklung, die sie sich nicht erklären können und tun nur so, als würden sie alles bestimmen und hätten die Kontrolle. Nein, die meisten sind Luftballons im Wind und wollen selbst nicht wahrhaben, wie dass das Szenario einfach läuft und läuft und  wie machtlos sie selber dabei sind. 

Aber was nützt der ‚Shut down‘, wenn wir danach mit noch mehr Kraft und noch mehr Kampf weitermachen wie bisher? Klar wird es diejenigen geben, die sich noch gar nicht mit sich selbst beschäftigt haben und nochmal eine Runde ‚im Alten‘, in einer von Angst gesteuerten Welt drehen werden.

Auf der anderen Seite gibt es aber diejenigen, die bereits seit Jahren an sich arbeiten und für die die ‚alte Welt‘ bereits zunehmend unerträglich wurde. Für die stellen sich die Fragen:, Wie sehr bin ich schon in mir gefestigt? Wie sehr finde ich Sicherheit und Selbstwert inmir selbst? Wie sehr bist du dir deines schöpferischen Geistes bewusst undweißt, dass sich im Außen nur zeigen kann, was Du im Innenbist? Wie sehr seid bist du in der Lage, deinen schöpferischen Geist zu nutzen, ganz gleich in welcher Umgebung du dich gerade befindest. Natürlich ist es leich,t mit einem vollen Bankkonto guter Dinge zu sein und sich einzubilden, dass man dem Leben vertraut und selbstverantwortlich die Realität schaffen kann, sie man will.

Wer dazu aber auch in der Lage ist, wenn alles verloren geht, wenn es keine materielle Grundlage gibt, die Sicherheit verspricht, der ist von wahrer Größe, der hat die Zeit genutzt und hat in sich gefunden, was er wirklich ist.

Und genau darum geht es eben in dieser Zeit: So sehr sich viele die Veränderung gewünscht haben, ja diese sogar verursacht haben, so sehr begegnen auch diese Menschen jetzt ihren Ängsten und Defiziten. Da ist man schnell verleitet das ‚Alte‘, was uns gestern noch die scheinbare Sicherheit gegeben hat, zurück haben zu wollen. Oder aber, wir stellen fest, , dass wir wieder in die Vermeidung wollen und handeln gegen unseren Instinkt. 

Sehen wir die Aufgaben, die vor uns liegen und nutzen wir diese Zeit, um uns mit uns selbst zu beschäftigen, um unser göttliches und vollkommenes Potenzial vollends zu entdecken, um dann die neue Welt, die Wel,t die wir wirklich wollen zu gestalten, nutzen die Zeit für einen totalen Neuanfang und machen, was wir schon längst im Herzen tragen. Vielleicht etwas völlig anderes als bisher oder immer noch in derselben Branche, im selben Beruf, mit demselben Unternehmen, aber in und mit einer ganz anderen Qualität, nämlich so wie wir uns es schon immer gewünscht haben. 

Nach diesem Wandel werden einige Unternehmen ganz schnell vom Markt verschwinden, weil niemand mehr für sie arbeiten möchte. Und es wird andere Unternehmungen geben, die wie Phoenix aus der Asche aufsteigen und erblühen. Und die Menschen der neuen Zeit werden sich um einen Platz dort reißen..

Bist Du bereit für die Zukunft?

Wenn immer Du/Ihr uns/mich braucht, in diesem Prozess, wir / ich sind/ bin für Dich/Euch da.

Liebe Grüße aus Waldenburg

Jutta & Ralf Bihlmaier

Angst vor Veränderung gibt es nicht 

Genau genommen warte ich seit vielen Jahren auf die Zeit der großen Veränderungen. Ich spürte schon immer, dass etwas ganz Großes ansteht. Und jetzt endlich geschieht in nahezu allen Bereichen des Lebens etwas. Eine ganz spannende Zeit mit großen Veränderungen hat begonnen – ich freu mich!!! 

Alles, einfach alles ist betroffen. Unbeugsame werden überholt und aussterben. Aber gleichzeitig öffnet die Veränderung ungeahnte Möglichkeiten und große Chancen. Wer die Zeichen der Zeit sehen und nutzen kann, wird unvorstellbare Entwicklungen bewerkstelligen können. Denn bei diesem evolutionären Prozess wird kein Stein auf dem anderen bleiben, bisherige Wirtschaftsgiganten und Strukturen werden nicht mithalten können und in sich zusammen fallen, sofern sie sich nicht verändern und Unternehmen werden durch die neue Art des Miteinanders aus dem Nichts aus dem Boden schießen und an Kreativität und Produktivität alles Dagewesene in den Schatten stellen. Die Karten werden komplett neu gemischt!

Und ja: bevor das Neue entstehen kann, ist es oft so, dass das Alte fallen muss. Aber nicht zwingend. Manchmal kann das Neue aus dem Bisherigen ganz sanft wachsen. 

Das hängt vor allem von den Menschen ab, die unmittelbar betroffen sind und es hängst von der Frage ab, wieviel Widerstand diese Menschen leisten. 

Zum Coaching kommen sie dann oft, um die Angst vor Veränderung zu bearbeiten. 

Betroffen bin ich spätestens, wenn mir erklärt wird, dass sich bereits Coaches bemüht haben, diese Angst aufzulösen oder zu eliminieren oder was auch immer. Denn die Wahrheit ist: 

Angst vor Veränderung gibt es nicht! 

Wer als Coach das behauptet oder sogar ernsthaft an der Angst arbeitet – Entschuldigung, wenn ich jetzt einen auf Dieter Bohlen mache, der ist ein Dilettant. Der sollte sich eine andere Arbeit suchen oder endlich eine gute Ausbildung besuchen, wo er lernt, wie der Mensch wirklich funktioniert.

Angst vor Veränderung ist ein Erklärungsversuch des Verstandes für etwas, was er nicht wirklich versteht. Diese Erklärung entstammt aus einer oberflächlichen Betrachtung. Ich habe viele tausende von Coachings durchgeführt und bin dieser Angst noch nie begegnet. Statt dessen haben sich bei genauem Hinsehen und tiefer emotionaler Betrachtung, die wahren Gründe gezeigt. 

Zum Beispiel die Angst, den Profit der jetzigen Situation zu verlieren. Etwa wenn die jetzige Situation Sicherheit oder Anerkennung oder Image oder Macht gibt. Dann handelt es sich also um eine bestimmte Verlustangst. Und manchmal, aber nur manchmal, handelt es sich um die Angst vor der Ungewissheit. Das kommt dann der vermeintlichen Angst vor Veränderung am Nächsten. Aber dennoch ist es etwas völlig anderes. 

Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn das vorhandene Problem falsch bestimmt wurde, kann es nicht wirklich gelöst werden. Es ist wie wenn das Auto kaputt ist und ich gehe davon aus, dass es an der Einspritzanlage liegt. Was aber, wenn es tatsächlich am Zündsystem liegt? 

Und so verhält es sich auch mit Ängsten. Flugangst? Kaum jemand hat wirklich Flugangst! Es geht immer um etwas anderes. Allenfalls könnte es die Angst abzustürzen sein – aber hier sind es meist ganz andere versteckte oder unbekannte Ängste. Ähnlich verhält es sich beim sogenannten  ‚Mangelbewusstsein‘ – am besten der Client oder Trainer kommt schon mit der Lösung, und will  ‚Füllebewusstsein‘ etablieren. Neulich kam einer, der wollte sein ‚Geldproblem‘ und den damit verbundenen Mangel bearbeitet – tatsächlich hatte er aber ein komplett anderes Problem, nämlich keine Lust zu arbeiten und hat sich bislang nicht erlaubt, diese Wahrheit und damit diesen Aspekt von sich selbst anzunehmen, weil ihm durch die Erziehung, das Umfeld und die Gesellschaft die Aufmerksamkeit auf das fehlende Geld und damit den Mangel gerichtet haben. Er hat sich also selbst verleumdet und fühlte sich wie neu geboren, als er sich so annehmen konnte, wie er wirklich ist. Indem Moment war der Mangel auch kein Problem mehr für ihn, vielmehr die logische Konsequenz, die er gerne in Kauf genommen hat. 

Auf der anderen Seite ist es so, dass wenn man versteht, um was es wirklich geht, das Problem schon fast von alleine gelöst ist. Ganz nach dem alten Sprichwort: Problem erkannt, Problem gebannt. 

Personalmangel?

Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not, besagt ein altes Sprichwort. Gemeint ist der Umgang mit Ressourcen. 

Auch der Mensch, als Fachkraft, als Personal ist in der Unternehmerlandschaft eine Ressource. Und zwar die wichtigste! Bewusst wird das erst, wenn die Ressource knapper wird. Tatsächlich war der Mensch als Arbeitskraft deklariert. Seinen Status hat der Arbeitnehmer in erster Linie von der Rechtssprechung der Arbeitsgerichte bekommen. In vielen Betrieben wurde der Mitarbeiter lange behandelt als notweniges Übel. Und genau so hat man ihn behandelt. 

Es ist wie mit dem Geld. Geld an sich ist mehr als genug vorhanden. Wer weiß damit umzugehen und die Regeln kennt, bekommt immer mehr davon. Wer viel hat, kann sich auch ein paar Patzer leisten. Wer aber begrenzt davon verfügt und nicht damit umzugehen weiß, sitzt schnell auf dem Trockenen. 

Das funktioniert immer weniger. Die Vorzeichen sind seit Jahren zu beobachten: Anspruchsvolle und besonders begabte Mitarbeiter haben die Unternehmen verlassen und sich selbständig gemacht. Oft wurden diese Betriebe erfolgreicher als der ‚Mutterbetrieb‘. Viele Mitarbeiter verlasen Deutschland, weil sie mit der Qualifikation und Leistungsbereitschaft im Ausland bessere Arbeitsbedingungen vorfinden. Wirtschaftlich besonders starke Unternehmen schicken ihre reifen Mitarbeiter in Vorruhestand. In den fetten Jahren konnte man das alles machen, weil noch genügend qualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung standen.

Aber nun gehen die verbleibenden Arbeitnehmer allmählich in Ruhestand und es rücken neue Generationen nach vorne, die ganz anders ticken, die ganz andere Werte haben und die man mit Geld immer weniger reizen kann. Der Fachkräftemangel zeigt die ersten Symptome und die Grenzöffnung für Flüchtlinge aus Krisengebieten wird die Lücken nicht schließen können.  

Die Prognose ist insgesamt nicht erfreulich. Denn es spielen weitere kulturelle Trends mit eine Rolle. Durch die Entfremdung der Gesellschaft gibt es immer mehr Einzelunternehmer und Kleinbetriebe. Immer mehr Menschen versuchen selbst über die Runden zu kommen und manche, obwohl höchst begabt und talentiert, entscheiden sich, lieber gar nichts zu tun, als sich in diesem System quälen. Die wirkliche Problematik besteht darin, dass großartige Dinge in Kollektiven entsteht. Wenn wir es nicht schaffen, die Kulturen der Unternehmen adäquat den Bedürfnissen der Menschen zu gestalten, zerfällt unsere wirtschaftliche Position und damit der Wohlstand in unserem Land. 

Das muss aber alles so nicht kommen. Im Gegenteil: Wie in jedem Bereich des Lebens, kann man alles verändern und wie immer im Leben, verbirgt jede Krise eine Chance! 

Die Chance, die heute jeder Unternehmer hat, ist die Tatsache, dass wenn er die Zeichen der Zeit erkennt und die neuen ‚Regeln‘ versteht, all diejenigen ein- und überholen kann, die sich nicht verändern. So kann jeder, in jeder Branche heute ganz schnell nach oben kommen. Und jedes Unternehmen, welches bislang noch so groß und erfolgreich war, kann den Status durchaus auch schnell verlieren, diese Entwicklung sieht man in der Automobilbranche. 

Es ist leicht, vom Kollektiv mitgezogen zu werden, sich also der Ohnmacht hinzugeben und zu resignieren. Besonders dann, wenn man persönlich sein Schäfchen im Trockenen hat oder keine Perspektive, weil einem missfällt, was man sieht und erlebt. Die Alternative ist, die Komfortzone zu verlassen und aktiv die Zukunft mit gestalten, das Leben in einer weiterentwickelten Variante mit zu bauen.

Wir haben eine einzigartige Seminarveranstaltung in Form eines Panels entwickelt, die all diese Themen erörtert. Ein Panel ist eine Art Podiumsdiskussion bei der die Teilnehmer integriert sind. Dabei erörtern wir einerseits die Ursachen zahlreicher Probleme und bieten auf der anderen Seite die Lösungen für den Unternehmeralltag. Gleichzeitig bietet dieser Rahmen Raum für Kreativität und die Weiterentwicklung von Lösungen. Schon die Ursachenerörterung schenkt den Teilnehmern eine völlig neue Sicht der Dinge, so dass permanentes Verstehen und Erkennen der jetzigen Situationen schon zu den Lösungen führt. Diese Veranstaltung ist eine Offenbarung für jeden Unternehmer, jede Führungskraft und jeden, der es werden möchte. 

Unsere Themen sind: 

  • Status quo der Unternehmenskultur in Deutschland und Entwicklung in den nächsten Jahren
  • Ursachen für diese Entwicklung 
  • Das emotionale Zeitalter ist angebrochen. Was wird anders?
  • Die Grundlage der Zukunft: den Menschen verstehen
  • Vergleich: Unternehmenskultur bisher und in der Zukunft
  • Vergleich: die Werte der heutigen Mitarbeiter und die der kommenden Generationen
  • Faktoren, die eine positive Unternehmenskultur stören / verhindern
  • Den Veränderungsprozess beginnen und gestalten
  • Null Angst statt Null Bock: die Mitarbeiterführung der Zukunft
  • Die wichtigsten Tools für eine positive Unternehmenskultur (Kommunikation, Feedback, Belohnung, Entlohnung, Teamarbeit, Kreativität)
  • Stets ausreichend Personal und Auszubildende
  • uvm. 

Der Mitarbeiter ist nur so gut, wie der Vorgesetzte es zulässt.

Die folgenden Zeilen entspringen keiner Fantasie, sondern sind gelebter Wahnsinn:

Vorstellungsgespräch im Autohaus, dann Test vom Assessment-Center des Konzerns: Von mehreren Kandidaten fällt ein Bewerber durch. Begründet wird dies mit fehlender Erfahrung, aber vor allem mangele es bei ihm an verkäuferischen Fähigkeiten. O-Ton: Völlig untalentiert als KFZ Verkäufer.

Nachdem genau diesem Bewerber deutlich gemacht wurde, dass er für den Beruf als Autoverkäufer nicht geeignet wäre, wurde er dennoch eingestellt. Er war der einzige Bewerber, der die Stelle sofort antreten konnte und der Geschäftsführer, der sich mit dem Verkaufsleiter des Autohauses immer abgesprochen hatte, wollte zum Skifahren.

Der als untauglich eingestufte, aber verfügbare Bewerber, erwies sich gar nicht als so ungeeignet. Obwohl die fachliche Qualifikation anfänglich zu bemängeln war, bestachen seine persönlichen Fähigkeiten. Mit viel Einfühlungsvermögen und sehr viel Spaß beim Verkaufen konnte er in kurzer Zeit erstaunliche Erfolge vorweisen.

Bereits in der ersten Woche verkaufte er mehr Fahrzeuge, als der gesamte Betrieb im Monat zuvor. Im zweiten Monat sprengte er alle Rekorde. Allerdings feierte niemand seinen Erfolg mit. Im Gegenteil: Sowohl der Geschäftsführer, als auch die anderen Verkäufer hatten ein großes Problem mit seinen Erfolgen. Mobbing und Schikane waren der Lohn.

Der junge Mann kündigte nach einigen Monaten mit der Begründung, dass er mit der täglichen Missgunst, Eifersucht und den Schikanen zerbricht, wenn er nicht geht.

Diese Geschichte ist wahr und in einem Autohaus der Volkswagengruppe geschehen.